Wir blicken so gern in die Zukunft, weil wir das Ungefähre, was sich in ihr hin und her bewegt, durch stille Wünsche so gern zu unsern Gunsten heranleiten möchten.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Zukunft Gedichte & Sprüche

Das mit der Zukunft ist so eine Sache, und zum Glück wissen wir nicht, was uns alles blüht und wohin die Reise geht. Und sowieso, meistens kommt es anders... Hier erhalten Sie schöne und tiefsinnige Texte, Gedichte und Sprüche zum Thema Zukunft.

Liebesspruch des Monats

Neuer poetisches Spruchgedicht zur Zukunft:

Himmelsfülle

Siehst du diese blühende Himmelsfülle,
wie die Taube in die Höhe fliegt
und die Zukunft unsere Freundschaft
mit einem Schmetterling besiegt?

(© M.B. Hermann)

S P R U C H
In der Zuversicht liegt der Optimismus, welcher der Hoffnung fehlt.

(© M.B. Hermann)

Neues Gedicht zur Zukunft:

In die Zukunft hinein

In die Zukunft hinein webt sich die Welt,
eingezwängt ins Gestern und Heute
verschreibt sie Ansichtskarten,
weil erinnern, wissen und aushalten
wahrscheinlich die einzigen Methoden
zur Bewältigung sind.

(© Monika Minder)

S P R U C H - Z I T A T
Zukunft wird Sinn machen, wenn wir das Alter mit seiner Erfahrung mit der Wendigkeit der Jugend zusammenführen.

(© Monika Minder)

Kurzes neues Gedicht zur Zukunft:

Die Zukunft kommt

Die Zukunft kommt, kommt gleich.
Wir haben uns viel versprochen.
Der Schnee ist weiss und weich.
Die Zukunft kommt, kommt angekrochen.

(© M.B. Hermann)


rote Physalis Pflanze mit Schnee bedeckt und Spruch

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Bild-Text:

Unsere Träume sind das Heimweh der Zukunft.

(© M.B. Hermann)

Zukunft Gedicht, passt für einen Neujahrswunsch oder einen neuen Lebensabschnitt:

Die Zukunft

Jetzt, wo die Zukunft noch leer steht,
wie ein weisses unbeschriebenes Blatt,
auf dem Weg sein und einen Anfang finden,
und mit Zuversicht, ohne Grosses zu verlangen,
aber demütig und mutig ins Unberührte fallen.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Die Zukunft ist nicht die Ewigkeit, aber das Hier und Jetzt.

(© Monika Minder)

Neues Gedichte über die Zukunft:

Die Zukunft singt

Lass Träume reden, die Zukunft singt!
Nicht warten bis der Himmel das Glück bringt.
Das Gute liegt in dir, sei still!
Plötzlich wird aus dem Gestern viel.

(© Hanna Schnyders)

S P R U C H kurz
Zukunft braucht ein Davor.

(© Hanna Schnyders)

Schönes Gedicht für Zukunftswünsche:

Vertraue darauf

Wenn in dunklen Stunden der Himmel
seine Lichter anzündet, vertraue darauf,
dass dir Leuchtendes geschenkt wird,
dass deine Seele sich jederzeit mit
Wärme füllen kann und mit Zuversicht.

(© Beat Jan)

S P R U C H
Zukunft braucht Courage und Leidenschaft und Zuversicht.

(© Beat Jan)

Schönes Glückgedicht:

Das kleine Glück

Im Innersten zufrieden sein
mit dem Glück, auch wenn's klein.
Hineinleben in die Geschichten,
so fällt ein Zauber auf alte Gedichte.
Fragen werden Antworten sein,
wo das kleine Glück keimt.

(© Hanna Schnyders)

S P R U C H kurz
In der Zuversicht schieben wir der Hoffnung einen Riegel vor und werden aktiv.

(© Hanna Schnyders)

Neujahrswünschlein:

Ein neuer Anfang

Ein neuer Anfang zaubert sich
Auf Wegen in dein Angesicht.
Liebe schenkt ein neues Licht
Und dir zum neuen Jahr viel Glück.

(© Monika Minder)

Klassische bekannte unbekannte gemeinfreie

Zukunft Gedichte & Sprüche

Nicht wünsch ich zurück

Nicht wünsch' ich zurück
Der Jugend Glück,
Ihr Träumen, Sehnen und Hoffen,
Als noch die Zukunft vor mir lag
Weit offen.

Ich habe gestrebt,
Solang ich gelebt,
Und viel gekämpft und gelitten,
Drum halt' ich wert, was ich als Preis
Erstritten.

Mir ist es genug,
Daß frei von Trug
Und Täuschung mir wurde beschieden
Im tiefsten Innern Harmonie
Und – Frieden.

(Julius Sturm, 1816-1896, deutscher Dichter und Liedertexter)

Beim Abschied

Wirst Du in der Ferne mein gedenken,
Wenn die Welt geräuschvoll Dich zerstreut?
Wirst Du oft mir stille Stunden schenken,
Der Erinnrung unsres Glücks geweiht?

Wird kein neues Band mir Dein Vertrauen,
Keines Deine Liebe mir entziehn?
Kann ich ganz auf Deine Treue bauen,
O so nimm mein Herz auf ewig hin!

Immer bleibt es zärtlich Dir ergeben,
Auch wenn nie mein Blick Dich wiedersieht.
Wenn getrennt von Dir mein trübes Leben
Wie ein Seufzerhauch vorüber flieht.

Ach so viele heucheln nur Gefühle
Einer nie gekannten Innigkeit;
Und in dem zerstreuenden Gewühle
Endet schnell der Schwur der Ewigkeit.

Darum will ich nicht Dir Treue schwören,
Aber fest und liebend halt' ich sie,
Und die Zukunft soll Dir ewig lehren
Deiner Freundinn Herz vergisst Dich nie.

(Charlotte von Ahlefeld, 1781-1849, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin)

S P R U C H - Z I T A T
Meine Vernunft wurde mir gegeben, um die Zukunft vorauszusehen, mein Herz aber, um seine Ahnungen zu erfüllen.

(Romain Rolland, 1866-1944)

Im Winter

Die Tage sind so dunkel,
Die Nächte lang und kalt;
Doch übet Sternenfunkel
Noch über uns Gewalt.

Und sehen wir es scheinen
Aus weiter, weiter Fern',
So denken wir, die Seinen,
Der Zukunft unsres Herrn.

Er war einmal erschienen
In ferner sel'ger Zeit,
Da waren, ihm zu dienen,
Die Weisen gleich bereit.

Der Lenz ist fortgezogen,
Der Sommer ist entflohn:
Doch fließen warme Wogen,
Doch klingt ein Liebeston.

Es rinnt aus Jesu Herzen,
Es spricht aus Jesu Mund,
Ein Quell der Lust und Schmerzen,
Wie damals, noch zur Stund'.

Wir wollen nach dir blicken,
O Licht, das ewig brennt,
Wir wollen uns beschicken
Zum seligen Advent!

(Max von Schenkendorf, 1783-1817, deutscher Lyriker und Liederdichter)

S P R U C H
Das Leben teilt sich in drei Zeitabschnitte: in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Davon ist die Gegenwart, in der wir handeln, kurz und was wir zukünftig tun werden, unsicher – nur was wir getan haben, ist sicher.

(Lucius Annaeus Seneca, ca. 4 vor bis 65 n.Chr)

Heimweh

Über bemooste Steine
Fällt ein rauschender Quell,
Glitzert im Mondenscheine,
Funkelt so silberhell.

Sinnend saß ich daneben,
Sah, wie die Welle schäumt,
Hab' vom vergangenen Leben,
Hab' von der Zukunft geträumt.

In der Tiefe der Wogen
Sah ich gar mancherlei,
Viele Gestalten zogen
Grüßend an mir vorbei.

Waren die lieben Seelen,
Die mich dereinst erfreut,
Die meinem Herzen fehlen
Hier in der Einsamkeit.

Tausendmal laß dir danken,
Lieblicher Silberbach,
Daß du den Heimwehkranken
Tröstest im Ungemach;

Daß du aus alten Tagen
Freundliches mir erzählt,
Daß ich dir durfte klagen,
Was meinem Herzen fehlt.

(Frank Wedekind, 1864-1918, deutscher Journalist und Dramatiker)

S P R U C H
Wüssten die Menschen, was die Zukunft bringt, sie würden doch alle handeln, als wüssten sie es nicht.

(Russisches Sprichwort)

Glück

Nicht nenn' ich Glück ein sorgenfreies Leben
Und steten, ungetrübten Sonnenschein;
Glück ist: sich freudig jeder Pflicht hingeben,
Sich selbst besiegen, andern hilfreich sein;
Das Gegenwärt'ge ans Zukünft'ge binden
Und unbeirrt den Weg zum Himmel finden.

(Helene Krüger, 1861-um 1940, deutsche Dichterin)

S P R U C H - Z I T A T
Die, welche, mittelst Streben und Hoffen, nur in der Zukunft leben, immer vorwärts sehen und mit Ungeduld den kommenden Dingen entgegeneilen, als welche allererst das wahre Glück bringen sollen, inzwischen aber die Gegenwart unbeachtet und ungenossen vorbeiziehen lassen, sind, trotz ihrer altklugen Mienen, jenen Eseln in Italien zu vergleichen, deren Schritt dadurch beschleunigt wird, daß an einem, ihrem Kopf angehefteten Stock ein Bündel Heu hängt, welches sie daher stets dicht vor sich sehen und zu erreichen hoffen. Denn sie betrügen sich selbst um ihr ganzes Dasein, indem sie stets nur ad interim [einstweilen, vorläufig] leben, – bis sie tot sind.

(Arthur Schopenhauer, 1788-1860)

Werth der Welt

Sie wär's nicht werth, so eine Welt, wie diese,
Daß man ihr auch nur eine Thräne weiht;
Die Welt, wo ich den Freund am Busen schließe,
Die Welt, wo Liebeskuß erfreut? –

Die Mutter sanfter Sympathie der Seelen,
Die Lebensfunken aus Verwesung treibt,
Die hier verlobt, was dort sich wird vermählen,
Die unsern Lehnsschein für den Himmel schreibt? –

Die schöne Welt! voll Melodie der Flöte,
Die Schlaf und Blumen um die Quelle streut;
Die Welt, voll Pracht in Mond und Abendröthe,
Womit sie Fürst und Bettler gleich erfreut? –

Die traute Welt, die ihre Schattenlauben,
Mir noch gewiß für jene Zukunft flicht;
Die Schöpferin von Edens Wunderglauben,
Verdiente unsre heiße Thräne nicht? –

O, schöne Welt, es soll mein Lied verehren,
Dich, unsres Bundes Vaterland,
Gern wein' ich dir noch tausend – tausend Zähren,
Wenn eine nur sein liebend Herz verstand.

(Sophie Albrecht, 1757-1840, deutsche Schriftstellerin und Schauspielerin)

Zukunft Wikipedia

Wissenswertes mit Themen der Physik, Psychologie und Soziologie, gesellschaftliche Aspekte, Fiktion und Utopie.

Neujahrswünsche

Alles Gute für die Zukunft, für das neue Jahr wünsche mit liebevollen Texten, Sprüchen und Gedichten.

Kraft Lebensweisheiten

Tiefsinnige Zitate zum Thema Kraft und Mut. Kluge Sprüche Lebensweisheiten für die Zukunft.

Geburtstag Gedichte

Schöne, neue und klassische Gedichte, Poesie und Lyrik für Geburtstagswünsche und Gratulationen. Diese Lebensgedichte und Sprüche passen für jeden Jubilar, jede Jubilarin, für jung und alt, für Mann und Frau.

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