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Poetische Worte, Liebessprüche an und über die Schönheit, den Charme, die Anmut, die Liebe... sowie viele weitere Liebesbotschaften und Zitate von vielen Autoren aus verschiedenen Kulturen und Epochen.

Magische Schönheit

Das Glänzen deines Auges entstammt dem Meer,
Das Dunkel deiner Augenbrauen stammt
Aus einer nächtigen Gewitterwolke,
Und zauberische Rosenblütenblätter
Verklären deiner Wangen weiches Rund.
Wo du erscheinst, ist es nicht nötig, Kerzen
In Brand zu setzen, magisch geht ein Leuchten
Von deiner Brust aus; triffst du an die Bahre
Eines Verstorbnen, so erhebt er sich
Und blickt mit Dankenlächeln zu dir auf.

(Nahabed Kutschak, gest. 1592)

Nachdichtung: Hans Bethge

S P R U C H kurz
Das Gute im Herzen suchen, heisst das Wahre und Schöne finden.

(© Jo M. Wysser)

Ich lass deinen Blick geschehn

Ich lasse deinen Blick geschehen.
Dass du mich ausdenkst
Mir Schönheit schenkst
Ist mir angenehm.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Es gibt zwei Arten des Schönen: In der einen liegt Anmut, in der anderen liegt Würde.

(Marcus Tullius Cicero, 106-43 v. Chr.)

Lippen, Flaum, Wuchs, Wangen und Auge

Den Lenz sticht Neid ob deiner Schönheit,
Und Scham treibt ihm den Schweiss heraus,
Deshalb mit Dornen sticht die Rose,
Der Schweiß entträuft in Tropfen Thau's.

Der dunkle Flaum um ihre Lippen,
Er macht ein doppelt Sprüchwort wahr:
Am schönsten grünt der Rand der Quellen,
Ein schöner Lenz bringt gutes Jahr.

Ob deines hohen Wuchses fallen
Cypress' und Palme dir zu Füssen,
Sie seh'n zu dir hinauf beschämet,
Wie auf den Rosenstrauch Narzissen.

Auf deiner Wangen Rose kriechet
Des Bartflaums schwarze Ameis' um,
Was ganz natürlich, denn der Neger
Bewacht der Schönheit Heiligthum.

Zwei helle Lampen sind die Augen,
Die löschen aus der Sonnen Schein,
Zwei trunk'ne Hirsche sind die Augen,
Die weiden in dem Rosenhain.

Die ganze Welt ist ein Gemische
Von Bösen und von Guten nur,
Ormusd gab deines Wangen Frische,
Das Haar trägt Ahrismanens Spur.

(Persicher Dichter)

Übersetzt von Joseph von Hammer-Purgstall, 1774-1856, Quelle



Überragen, vereheren, gewinnen

Einige zu überragen und von ihnen verehrt zu werden und die Höherstehenden zu Gönnern zu gewinnen, darin besteht der allgemeine Kampf, in dem die wichtigsten Lebensenergien ausgegeben werden. Durch die Anhäufung von Reichtum, durch die Lebensführung, die Schönheit der Kleidung und die Entfaltung von Wissen oder Verstand sucht ein jeder die andern zu übertrumpfen und trägt so dazu bei, das vielverschlungene Netz von Hemmungen und Beschränkungen zu weben, durch welches die Gesellschaft in Ordnung gehalten wird.

(Herbert Spencer, 1820-1903, englischer Philosoph und Soziologe)



Rote Rose von oben fotografiert

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell verwendet werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden.

Bild-Text

Die Schönheit ist der Zauber, der in jeder Seele zu Hause ist.

(© Monika Minder)



Lieblich, wie der neue Morgen

Lieblich wie der neue Morgen,
reizend wie das Neue,
doch unbeschreiblich geborgen
in Augen voller Treue.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Schön bist du, wo du dich selber bist, dich nicht verstellen und andern nichts vorspielen musst.

(© M.B. Hermann)

Komm, leb mit mir

Komm, leb mit mir und liebe mich;
Ich will die Wonne lehren dich,
Die Wiesen, Berge, Wald gewähren,
Die Schönheit der Natur dich lehren.

(Christopher Marlowe, 1564-1593, englischer Dichter)


Englische Version
Come live with me, and be my Love,
And we will all the pleasure prove
That hills and valley, dale and field,
And all the craggy mountains yield."

(Christopher Marlowe)

S P R U C H kurz
Liebe zur Schönheit ist Geschmack. Das Schaffen von Schönheit ist Kunst.

(Ralph Waldo Emerson, 1803-1882)

Was meine Augen sehn

Was meine Augen sehn,
kann ich mit nichts vergleichen.
Auch wenn des Frühlings Herrlichkeiten gehn
und späte Winde streichen,
deine Schönheit bleibt bestehn,
solange wir nur denken.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Um das Schöne sollte man nicht kämpfen, sondern es blühen lassen.

(© Monika Minder)

Schönheit

Ich schreite dahin.
Vor mir ist Schönheit.
Hinter mir ist Schönheit.
Über mir ist Schönheit.
Ringsum ist Schönheit.
Meine Worte werden voll Schönheit sein.
Ich werde ewig leben in Schönheit.
Der Schönheit des Alls.

(Indianische Weisheit)

S P R U C H kurz
Schönheit glänzt aus echter Zufriedenheit.

(© Jo M. Wysser)

O wie schön

O wie schön ist, dass du nicht
Schön bist all und immer,
Sondern nur, wenn dein Gesicht
Klärt des Lächelns Schimmer.

Das ist, was mir möglich macht,
Ganz für mich zu haben,
Wenn dein Auge mir nur lacht,
Deine Schönheitsgaben.

(Friedrich Rückert, 1788-1866, deutscher Dichter)

S P R U C H kurz
Man muss den Frauen Gerechtigkeit widerfahren lassen, sie haben einen Instinkt für die seelische Schönheit.

(Michail Jurjewitsch Lermontow, 1814-1841)

O Gott, wie wunderschön ist sie

O Gott, wie wunderschön ist sie,
Sie, die ich ewig lieben werde!
Des grossen Aug's Melancholie -
Nichts gleiches gibt's auf dieser Erde!
Ihr Wuchs, ihr Gang, so herrlich, schön!
Und ich - so hässlich anzusehn!

(Pierre-Jean Beranger, 1780-1857, französischer Lyriker)

Aus dem Gedicht "wie schön ist sie", erster Abschnitt, übersetzt von Philippine Engelhard.

S P R U C H kurz
Die Schönheit der Seele entfaltet sich dort, wo ihre Besonderheiten genug Raum erhalten.

(© Monika Minder)

Kommst du vom Himmel herab

Kommst du vom Himmel herab, entsteigst du den Schlünden?
Aus deines teuflischen, göttlichen Blickes Schein
Strömen in dunkler Verwirrung Tugend und Sünden,
Schönheit, und darin gleichst du berauschendem Wein.

(Charles Baudelaire, 1821-1867, französischer Schriftsteller)

Aus dem Gedicht "Hymne an die Schönheit", erster Abschnitt.

S P R U C H kurz
Charme fesselt das Auge, aber Verdienst erobert die Seele.

(Alexander Pope, 1688-1744)

Dein Lächeln

Dein Lächeln, ein Licht
Deine Schönheit, ein Garten
Deine alten Hände, ein Halten
Deine Worte ein Gedicht
Dein Gesicht, das vertraute
Dein Lächeln, der Atem.

(© Monika Minder)

Z I T A T
Jean-Jacques Rousseau, der grosse Philosoph und Schriftsteller Schweizer Herkunft, wurde einmal von einer Dame gefragt, wie er sich sein Urteil über Frauen bilde. Da antwortete er: "Ich bewerte die Herzensgüte mit einer 1, alle anderen guten Eigenschaften mit einer 0." Ist das nicht ein wenig ungerecht?" fragte die Dame erstaunt. "O nein. Denn wenn die Herzensgüte 1 ausmacht und beispielsweise für Charme, Schönheit und Geist je eine 0 hinzukommt, dann macht das schon 1000. Wo aber die Herzensgüte fehlt, bleibt alles übrige 0."

(Robert Eduard Prutz, 1816-1872)

Nie sage Schönheit

Nie sage Schönheit, nie
Sich los von edlem Ruhme,
Denn ihr ist Poesie,
Was Sonnenlicht der Blume.

Und Ruhm, den nimmer auch
Der Schönheit Huld begrüsste,
Verdorrte wie ein Strauch
Allein in einer Wüste.

(Hermann Lingg, 1820-1905, deutscher Dichter)

Auf ihre Schönheit

Wie! soll ich schönes Kind dich
einen Menschen nennen?
Dich ziert des Himmels Schmuck;
nicht falsche Prahlerei;

Dein holder Tugend-glanz
heist endlich mich bekennen
Dass bei dir edles Kind
was mehr als irrdisch sei.

Der Götter angesicht
hat dich ganz eingenommen
In deiner Brust zeigt sich
des Himmels hoher Schein.

Du bist entweder nur
zu uns vom Himmel kommen
Wo nicht so muss allhier
der Götter Wohnung sein.

(Anonymer Barock-Dichter)

Schön bist du

Schön bist du, meine Freundin,
ja, du bist schön.
Zwei Tauben sind deine Augen.

(aus dem Hohen Lied Salomos)

Kurze und lange Sprüche, Gedichte und Zitate zur Schönheit (gemeinfrei)

Schönes erkennen

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

(Franz Kafka, 1883-1924, österr.-tschechischer Schriftsteller)


O wieviel mehr die Schönheit uns erfreut - Sonett 54

O wieviel mehr die Schönheit uns erfreut,
Wenn sie der Wahrheit reine Glorie schmückt!
Schön ist die Rose, doch noch mehr entzückt
Der süße Wohlgeruch, den sie uns beut. -

Wohl glänzt die wilde Hagerose auch
So farbenreich geschmückt wie echte Rosen,
Spielt ganz so lieblich in der Winde Kosen,
Wenn sie der Lenz erschließt am dornigen Strauch:

Doch nur ein Schein ist ihre Herrlichkeit,
Sie welkt und stirbt, der Liebe nicht geweiht.
Nicht so die echte; ob sie auch verdorrt:
Nach ihrem Tode lebt ihr Duft noch fort.

Schönheit und Liebreiz flieht; was wahr und rein
In Dir, soll durch mein Lied unsterblich sein!

(William Shakespeare, 1564-1616, englischer Dramatiker, Lyriker)

Chance

Gib jedem Tag die Chance der schönste deines Lebens zu werden.

(Mark Twain, 1835-1910, amerikanischer Schriftsteller)

Die Ästhetik veredelt

Die Ästhetik veredelt die rohe Sinnenlust zum wahrhaft menschlichen Genusse und verwandelt den kalten Begriff in lebendige Anschauung. Die Schönheit besänftigt den Sturm der Affekte und löst den ermüdenden Widerstreit der moralischen und physischen Nötigung in die ruhige Harmonie eines vollkommen freien Willens auf.

(Karl von Rotteck, 1775-1840, deutscher Historiker und Politiker)

Grazie

Schöne Fraun und Katzen pflegen häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind, weil sie weich sind und mit Grazie sich bewegen.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Lyriker, Erzähler und Maler)

Deine Schönheit stets zu preisen

Deine Schönheit stets zu preisen,
Rechne mir's nicht an zur Schuld;
Mag ich in Myriaden Weisen,
Bis der Lyra Saiten reißen,
Feiern deine stille Huld,
Liebchen, rechn' es nicht zur Schuld.

Nicht vergaß ich deine Seele,
Die solch süßer Leib umschließt,
Diese ist's, die ich erwähle,
Ob sich Huld'gung von dir stehle,
So nur Leben in dir fließt,
Das der süße Leib umschließt.

Mag auch welken deine Schöne,
Ew'ge Liebe schwör' ich dir;
Ob der Wangen Farbentöne
Auch der Jahre Flucht verhöhne,
Bei der Seele ew'ger Zier
Ew'ge Liebe schwör' ich dir.

Ob von deiner Schönheit Fülle
Nur soviel dir übrig blieb,
Daß der Geist darein sich hülle,
Ewig bleibst du doch mein Lieb,
Ob von deiner Schönheit Fülle
Nur die schöne Seele blieb.

(Heinrich Zirndorf, 1829-1893, deutscher Dichter, Schriftsteller)

Geheimnis des Lebens

Das Geheimnis des Lebens liegt im Suchen nach Schönheit.

(Oscar Wilde, 1854-1900, irischer Schriftsteller)

Schöne Seelen

Alle edlen und schönen Seelen haben in der Jugend einen Schwung zu den Höhen des Lebens, ein uneigennütziges Verlangen nach Hingebung und Opfer, eine Phantasie, welche den Himmel ohne Wolken, die Vortrefflichkeit ohne Mangel, den Horizont ohne Grenzen, die Rosen ohne Dornen sieht. Darin besteht ihr Adel und ihre Schönheit, daß sie sich nicht aufhalten in den Niederungen des Daseins, und – wenn ihnen die Erfahrung später auch zeigt, daß sich an dem Strauch mehr Dornen als Rosen befinden – sie mit umso größerer Freude und tieferer Treue die Rosen pflegen.

(Ida Gräfin von Hahn-Hahn, 1805-1880, deutsche Schriftstellerin)

Schönheit der Dinge

Die Schönheit der Dinge, lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.

(David Hume, 1711-1776, schottischer Philosoph)

Schönheiten entdecken

Zur richtigen Beurteilung eines Menschen oder eines Dinges ist es förderlich, wenn nicht wesentlich, seine guten Eigenschaften zu sehen, ehe man über seine schlimmen spricht. – Auf alle Fälle ist es eine viel leichtere oder gemeinere Beschäftigung Fehler aufzuspüren als Schönheiten zu entdecken.

(Thomas Carlyle, 1795-1881, schottischer Historiker, Essayist)

Um deine Schönheit

So zürne nicht, wenn jeder Hauch
Zu dieser Zeit nach dir verlangt;
Um deine Schönheit heißer auch
Mein zitterndes Begehren rankt.

O laß mich dir zu Füßen sein,
Bis lieblich sich dein Blick verwirrt,
Und mein und immer wieder mein
Die Fülle deiner Schönheit wird!

(Carl Busse, 1872-1918, deutscher Lyriker)

Es gibt nichts Schöneres

Es gibt nichts Schöneres als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr, trotz seiner selbst willen.

(Victor Hugo, 1802-1885, französischer Schriftsteller)

Möcht ich doch die Stunde wissen

Möcht ich doch die Stunde wissen/
Da ich deinen Mund darff küssen/
Da ich mich mit Tausend Freuden
Darff an deiner Schönheit weyden/
O was grosser Freudenschein/
Würd es meinem Hertzen seyn!

(Georg Greflinger, um 1620-1677, deutscher Dichter, Schriftsteller)

Das Schönste

Das Schönste, das wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.

(Albert Einstein, 1879-1955, deutscher Physiker)

Die Jünglinge und das Mädchen

Was unsern Träumen Schönheit hieß, ward Leib in dir
Und holde Schwingung sanft gezogner Glieder
Im Schreiten, anders nicht als wie in einem Tier.
Doch unsre Sehnsucht sinkt zu deinen Füßen nieder,

Erhöhung stammelnd wie vor dem Altar,
Und daß dein Blick Erfüllung ihr befehle,
Was blind in deinem Körper Trieb und Odem war,
Das wurde staunend unserm Suchen Sinn und Seele.

Du ahnst nicht dieser Stunden Glück und Qual,
Da wir dein Bild in unsern Traum versenken -
Doch du bist Leben. Wir sind Schatten.
Deiner Schönheit Strahl
Muß, daß wir atmen, funkelnd erst uns tränken.

(Ernst Stadler, 1883-1914, deutscher Lyriker)

Deine Schönheit beschreiben

Wenn alle Bäume dieser Welt Stifte wären und alle Wasser wären Tinte und der Himmel wäre ein einziges großes Stück Papier, es würde nicht ausreichen, um deine Schönheit zu beschreiben.

(Kabir, 1440-1518, indischer Heiliger)

Anmut ist

Anmut ist köstlicher denn Schönheit.

(Heinrich Daniel Zschokke, 1771-1848, Schweizer Erzähler)

Alle Liebe

Alle Liebe bezieht sich auf Gegenwart; was mir in der Gegenwart angenehm ist, sich abwesend mir immer darstellt, den Wunsch des erneuerten Gegenwärtigseins immerfort erregt, bei Erfüllung dieses Wunsches von einem lebhaften Entzücken, bei Fortsetzung dieses Glücks von einer immer gleichen Anmut begleitet wird, das eigentlich lieben wir, und hieraus folgt, daß wir alles lieben können, was zu unserer Gegenwart gelangen kann; ja um das Letzte auszusprechen: die Liebe des Göttlichen strebt immer darnach, sich das Höchste zu vergegenwärtigen.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Naturforscher, Dichter)

Anmut

Anmut des Leibes ist Anmut der Hülle.
Anmut des Geistes ist Anmut der Fülle.

(Jüdisches Sprichwort)

Das Prinzip der Schönheit

Wenn ich sterben sollte, sage ich zu mir selbst, habe ich kein unsterbliches Werk zurückgelassen, nichts, um meine Freunde stolz auf meine Erinnerung zu machen. Aber ich habe das Prinzip der Schönheit in allen Dingen geliebt, und wenn ich Zeit gehabt hätte, würde ich mir ein Gedenken geschaffen haben.

(John Keats, 1795-1821, englischer Dichter)

Schön ist alles

Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schöner wird er sie finden.

(Christian Morgenstern, 1871-1914, deutscher Dichter, Schriftsteller)

Der junge Dichter

Wenn der Schönheit sonst, der Anmut
Immer flüchtige Erscheinung,
Wie ein heller Glanz der Sonne,
Mir zu staunendem Entzücken
Wieder vor die Sinne trat;
Wenn Natur mir oft und alles
Erdenlebens liebe Fülle
Fast zu schwer am Busen wurde,
Daß nur kaum ein trunknes Jauchzen
Noch der Ausdruck lautern Dankes
Für solch süßes Dasein war:
O wie drang es da mich armen,
Mich unmündgen Sohn Apollens,
Dieses alles, schön gestaltet
Unter goldnen Leierklängen,
Fest, auf ewig festzuhalten!

Doch, wenn mir das tief Empfundne
Nicht alsbald so rein und völlig,
Wie es in der Seele lebte,
In des Dichters zweite Seele,
Den Gesang, hinüberspielte,
Wenn ich nur mit stumpfem Finger
Ungelenk die Saiten rührte -
Ach, wie oft wollt ich verzweifeln,
Daß ich stets ein Schüler bleibe!

Aber, Liebchen, sieh, bei dir
Bin ich plötzlich wie verwandelt:
Im erwärmten Winterstübchen,
Bei dem Schimmer dieser Lampe,
Wo ich deinen Worten lausche,
Hold bescheidnen Liebesworten!
Wie du dann geruhig deine
Braunen Lockenhaare schlichtest,
Also legt sich mir geglättet
All dies wirre Bilderwesen,
All des Herzens eitle Sorge,
Vielzerteiltes Tun und Denken.
Froh begeistert, leicht gefiedert,
Flieg ich aus der Dichtung engen
Rosenbanden, daß ich nur
Noch in ihrem reinen Dufte,
Als im Elemente, lebe.

O du Liebliche, du lächelst,
Schüttelst, küssend mich, das Köpfchen,
Und begreifst nicht, was ich meine.
Möcht ich selber es nicht wissen,
Wissen nur, daß du mich liebest,
Daß ich in dem Flug der Zeit
Deine kleinen Hände halte!

(Eduard Mörike, 1804-1875, deutscher Lyriker, Erzähler, Übersetzer)

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