Hörst du das Lied, spürst du die Ruh?
Glaubst du an das Leben und an die Liebe?
Sieh einfach nur dem Wunder zu,
dann siehst du überall die kleinen Triebe.

(© Milena A.L.)

Herz Seele - Liebe Leid - Sprüche

Niveauvolle Texte, weise Worte, tiefsinnige Sprüche und Zitate, Gedichte und Gedanken vieler Denker aus verschiedenen Kulturen und Epochen zu den Themen Herz und Seele, Liebe und Leid. Schöne Liebessprüche zum Nachdenken oder Schenken mit Lieblingsvideo.




Poetische Worte, kurzer Spruch Sehnsucht Hoffnung:

Wie nenn ich es

Wie nenn ich es, wenn der Himmel voll
von Sternen glänzt und meine Sehnsucht
sich in Hoffnung schmelzt. Wie nenn ich es?

(© Jo M. Wysser)

S P R U C H - Z I T A T
Es ist Kunst zu leben, wie es sich ausdrücken möchte und Zeit zu haben für seine Talente und die Liebe.

(© Monika Minder)

Dieses kurze Gedicht erzählt von Träumen, Sehnsucht, Liebe und Abschied:

Sehnsucht

Leise gleiten meine Träume
Hin zu Dir,
Durch der Sehnsucht weite Räume
Fern von Dir.

Ich möchte träumen nur von Dir
In weiten Räumen fern von mir.

Ich möchte küssen Deinen Mund
Und scheiden müssen jede Stund'.

(Kurt Schwitters, 1887-1948, deutscher Künstler, Maler)

S P R U C H kurz
Im Scheitern liegt der Sinn des trotzdem Liebens.

(© M.B. Hermann)

Modernes Liebesgedicht:

Das Gute liegt im Schönen

Das Gute liegt im Schönen,
das Schöne wohnt im Herzen,
im Herzen lebt die Liebe,
die Liebe ist das Höchste.

(© Hanna Schnyders)

S P R U C H kurz
Du bist der Stern, der den Weg zur Liebe sucht.

(© Milena A.L.)

Schöne Herzgedicht:

Hätt ich ein Herz

Hätt ich ein Herz, blank von geschmolzenem Stolz und gehärteter Demut;
Hätt ich ein Herz, frei, nicht ufergebunden, erdgeengt;
Hätt ich ein Herz, fest, nicht wie meins verworren, verworfen,
um die Gunst von Stunden verbuhlt;
Hätt ich ein Herz und nicht tausend zerschmetterte Herzen -
Von denen täglich eins stirbt
und ein anderes ahnungslos aufwacht
Und deren ich keins je kenn . . .

(Hans Schiebelhuth, 1895-1944, deutscher Schriftsteller und Dichter)

S P R U C H kurz
Love is a flower....

(John Lennon, 1940-1980)

Schönes Rosen- und Liebesgedicht

Die Rose

Das Röslein, das du mir gesandt,
Von kaltem Stein so marmorweiß,
Erglühte froh in meiner Hand,
Mein Odem weckte sanft das Reis.

Doch fern von dir, wie sollt es blühn?
Der Geist entfloh nur allzubald,
Und wieder starb das Blättergrün,
Und wieder ward die Blüte kalt!

Doch trägt auf leisem Fittich nun
Den Rosengeist ein Engel fort.
An deinem Herzen will er ruhn,
In seinem Himmel wohnt er dort.

Mir aber bleibt so marmorweiss
Die todte Rose nur zurück
Und mahnet: wie mein Herz so heiss,
Und wie so todt mein Lebensglück.

(Jegor von Sivers, 1823-1879, baltischer Dichter)

> Rosensprüche Gedichte und Bilder


Schriftbild grünweiss mit Spruch

© Bild Monika Minder, darf NICHT im Internet und nicht kommerziell verwendet werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text:

Man muss sich für die Liebe interessieren, nicht für das Glück.

(© Monika Minder)

Modernes Liebesgedicht:

Vom atmen deiner Gegenwart

wie könnte
jemand
einen makel
an mir entdecken
wo ich doch
aus reiner liebe
bestehe
durchweht
vom atmen
deiner gegenwart

(© Irena Stasch, Essen)

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Irena Stasch.

S P R U C H kurz
Was Glück trägt, trägt Fleiss und Klugheit. Was Wärme sät, sät Liebe und Geborgenheit.

(© Beat Jan)

Schönes Herzgedicht aus dem 17. Jh.:

Herze

Ach, wenn man giebt und nimmt,
Versagt und willig giebet,
Wenn uns entgegen kümmt,
Das Mündgen, das man liebet,
Und Herz an Herze drücket,
Wie wird der Geist entzücket!

(Hans Aßmann Freiherr von Abschatz, 1646-1699, deutscher Lyriker und Übersetzer)

Schönes Liebes- und Wintergedicht:

Die Liebe

Wie der Schnee verweht,
Wenn er kommt und geht,
So ist anzuschaun,
Wenn er klaunt, der Clown.

Wie die Liebe wacht,
Unter kurz und Nacht,
So das Stelldichein,
Wenn im Kämmerlein.

(Kurt Schwitters, 1887-1948, deutscher Künstler, Maler)

S P R U C H
Das Glück wächst aus dem Herzen, wo eine vertraute Seele mit dir geht, wo auf Freude und auf Schmerzen Gemeinsames entsteht.

(© Monika Minder)

Kleines Freundschaftsgedicht:

Freundschaft

Wo nicht alles
nur im Geist geschieht,
versinkt kein Sinn im Traum.
Freundschaft ist Substanz,
die Welten leise baut.

(© Beat Jan)

S P R U C H
Wer nicht vergisst wird Liebe teilen; wer Liebe teilt, wird Wunden heilen.

(© Hanna Schnyders)

Ich sehne mich nach wilden Küssen

Ich sehne mich nach wilden Küssen,
Nach wollustheissen Fieberschauern;
Ich will die Nacht am hellen Tag
Nicht schon in banger Qual durchtrauern.
 
Noch schlägt mein Herz mit raschem Drang,
Noch brennt die Wang' in Jugendgluthen -
Steh' still, lösch' aus mit einem Mal!
Nur nicht so tropfenweis verbluten.

(Ada Christen, 1839-1901, österreichische Schriftstellerin)

> mehr Kusssprüche und Gedichte

Alles, was ich habe ist dein

Alles, was ich habe ist dein.
Meine Gedanken und Handlungen tragen
deinen Stempel, die Lieder sagen
nur, was du trugest in mich hinein.
Von der Art, meine Hände zu falten
bis zur geringsten Alltäglichkeit
hab ich alles von dir erhalten,
hat dein Berühren mein Leben geweiht,
und so ist es nicht zu vermeiden
und du mußt mir gütig verzeihn,
vermag ich nicht immer zu unterscheiden
zwischen mein und dein.

(Leonie Spitzer, 1891-1940, österreichische Schriftstellerin)

S P R U C H
Die Liebe geht in die männliche Seele durch die Augen ein, in die weibliche durch die Ohren. Und dann, die weibliche Seele, trunken von der Magie des Wortes, formt mit ihrer fruchtbaren Phantasie ideale Gestalten, flattert herum in Traumwelten, und lebt mit Einbildungen.

(Honoré de Balzac, 1799-1850)

Wunsch

O Drachengott! Der Du dem uferlosen,
Gewaltigen Meer des Todes als Beherrscher
Vorstehst, hör zu:

Wenn ich dereinst in glühnder Träumerei
Am Herzen meiner Freundin ruh, berauscht
Von ihrem Atem, dann erscheine, nimm
Mich und die Herrliche samt ihrem Atem
Und führ uns fort auf Deinem Geisterschiffe.
Dass so wir in die Ewigkeit entschweben,
Von Liebe trunken, selig, eng vereint!

(Lu-Hung-Tschang, 19. Jh., chinesischer Dichter)

S P R U C H
Der Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg und lehrt sie mit dem eigenen Leid zu spielen.

(Anselm Feuerbach, 1829-1880)

Wunsch

Rosen, ihr blendenden,
Balsam versendenden!
Flatternde, schwebende,
Heimlich belebende,
Zweiglein beflügelte,
Knospen entsiegelte,
Eilet zu blühn.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter, Naturforscher)

Video Empfehlung
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Klassische bekannte unbekannte gemeinfreie

Herz Seele Liebe Leid Sprüche und Gedichte

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

(Joseph Freiherr von Eichendorff, 1788-1857, deutscher Lyriker, Schriftsteller)

Glück

Arm war ich, eh' du strahlend mir begegnet:
Nun bin mit Wonn' und Lieb' ich reich gesegnet:
Dir ist nun Leib und Seele ganz verbunden:
Ich hab' in dir mein Ziel gefunden.

(Therese Dahn, 1845-1929, deutsche Schriftstellerin)

S P R U C H - Z I T A T
Je edler ein Mensch ist und je mehr in ihm der Geist der Liebe lebt, um so mehr nimmt er den Schmerz der Menschheit in die eigene Seele auf und trägt ihn innerlich mit.

(Hermann von Schell, 1850-1906)

Flamme

Was sträubst du dich der süßen Glut,
die züngelnd schon dein Haupt versengt,
die liebeheißen Atems dich
mit Flammenarmen eng umdrängt?!

Die Glut bin ich - und du bist mein!
wirf ab, wirf ab das Alltagskleid:
gib deine ganze Seele hin
in ihrer nackten Herrlichkeit!

Umschlingen will ich glühend dich
und pressen dich ans heiße Herz,
die Kette schmelzen, die dich band,
in meinem Kuß wie tropfend Erz!

Und flüstern will ich dir ins Ohr
ein Wörtlein, zaub'risch wunderfein,
daß du nichts andres denken sollst,
als mich allein, als mich allein . . .

(Clara Müller-Jahnke, 1860-1905, deutsche Dichterin, Journalistin)

S P R U C H
Jeder von uns gedachte damals den Himmel zu stürmen … Wir haben ihn nicht erstürmt, aber aus den Wolken sind wir doch auch nicht gefallen.

(Karl Johann Kautsky, 1854-1938)

Liebeslied

Wie soll ich meine Seele halten, daß
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu andern Dingen?
Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas
Verlorenem im Dunkel unterbringen
an einer fremden stillen Stelle, die
nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Geiger hat uns in der Hand?
O süßes Lied.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österr. Erzähler, Lyriker)

S P R U C H
Darin besteht die Liebe: Daß sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden.

(Rilke, 1875-1926)

> Weihnachtsgedichte und Sprüche von Rilke

Das Leid ist unsrer Liebe Erdenpflicht

Das Leid ist unsrer Liebe Erdenpflicht,
Die Wonne aber ihre Himmelfahrt.
Kennst du dies Golgatha und Ostern nicht?
Hat Gott je deiner Liebe Leid erspart?

Wenn ja – dann sahst du nie ihr Gottgesicht,
Erlebtest nie die tiefe Seligkeit.
Das alte Wort ist wahr: "Durch Nacht zum Licht!"
Die Liebe leidet und liebt selbst ihr Leid.

(Paul Ernst Köhler, 1880-1914, deutscher Dichter)

Z I T A T
Die Kindheit hat ihre Geheimnisse und Wunder - aber wer kann sie erzählen, und wer kann sie deuten? Wir sind alle durch diesen stillen Wunderwald gewandert - wir haben alle einst in seliger Betäubung die Augen geöffnet, und die schöne Wirklichkeit des Lebens überflutete unsere Seele. Im Herzen war es hell wie Frühlingshimmel, frisch wie Veilchenduft - still und heilig wie ein Sonntagsmorgen.

(Friedrich Max Müller, 1823-1900), britischer Indologe, Sprach- und Religions-Wissenschaftler)

Leid der Liebe

In Sternennacht,
wenn's dämmert sacht
über Feld und Heide,
mußt himmelwärts
o Menschenherz
dich heben in Lust und Leide.

(Paul Heyse, 1830-1914, deutscher Romanist, Novellist und Übersetzer)

S P R U C H
Feiere jeden Geburtstag als ob es der letzte wäre und bedenke, daß Liebe das einzige Geschenk ist, das wirklich die Mühe wert ist, zu geben.

(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916)

Trauer

Blumen, Vögel, duftend, singend,
Seyd doch nicht so ausgelassen,
Ungestüm an's Herz mir dringend;
Laßt allein mich zieh'n die Straßen!

Vieles ist vorübergangen,
Seit wir uns zuletzt begegnet,
Und es hat von meinen Wangen
Meines Glückes Herbst geregnet.

Winter kam hereingeschlichen
In mein Herz, die Thränen starben,
Und schneeweiß sind mir erblichen
Alle grünen Hoffnungsfarben.

Blumen, Vögel, rings im Haine
All' ihr frohen Bundgenossen,
Mahnt mich nicht, daß ich alleine
Bin vom Frühling ausgeschlossen!

(Nikolaus Lenau, 1802-1850, österreichischer Schriftsteller)

Lebenssprüche

Tiefsinnige Sprüche von und über das Leben, die Liebe, den Schmerz, das Leid, den Kummer. Schöne Lebenssprüche zum Nachdenken oder Schenken.

Schöne Sprüche zum Geburtstag

Originelle Geburtstagssprüche und sinnige Zitate für Gratulationen und Glückwünsche auf Karten. Kurze und lange, lustige und nachdenkliche Sprüche zum Geburtstag. Von modernen und klassischen Autoren sowie kleine poetische Liebesworte.

Nachträgliche Neujahrswünsche mit Sprüchen

Diese liebevollen Sprüche kann man das ganze Jahr brauchen, um ein gutes und glückliches Neues zu wünschen.

Geschenk Tipps

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Eine Anleitung zum Wieder- Glücklichsein

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